Tina Hellige
Seminarkurs 2000/01 
 
"Dolly und die Folgen"
 
Eine Begegnung von Natur- und Geisteswissenschaft
in Fragen der Humangenetik
Team
 
WORKBOOK
24.10.2000
 
Beginn der Führung eines Workbooks
Heute konnte ich aufgrund einer Erkältung nicht am Seminarkurs teilnehmen. Jedoch habe ich die nötigen Informationen durch andere Gruppenmitglieder erhalten. Außerdem haben Anna und ich uns via Homepage erkundigt ( 3 Schlagwörter für das jeweilige Thema ). Ich habe zudem erfahren, dass die Arbeit in Zukunft in selbst gebildeten Gruppen stattfinden soll. Da Anna und ich beide den Schwerpunkt unserer Seminararbeit auf die ethischen Aspekte der Genetik gelegt haben, liegt es nahe eine Gruppe zu bilden und zusammen zu recherchieren. Simone bildet eine Verbindung zwischen uns, da auch sie ethische, vorwiegend positive Seiten aufzeigen möchte.
 
 
28.10.2000
 
Heute haben Anna und ich uns bei ihr in Heitersheim getroffen und das „hauseigene“ Spiegel – Archiv nach Beiträgen bzw. Artikeln zum Thema Gentechnik durchstöbert. Außerdem haben wir in Tageszeitungen gesucht, sind jedoch lediglich auf einen einzigen Beitrag gestoßen ( „ Rettet Gentechnik bedrohte Tierarten?“ / Dienstag, den:
10. Oktober 2000, sehr oberflächlich geschrieben, enthält wenig sachliche Informationen, daher nicht nützlich ).
 
 
31.10.2000
 
Seminarkurs entfällt aufgrund der Herbstferien.
 
 
07.11.2000
 
Heute wurden wir im Seminarkurs in die biologischen Grundlagen der Genetik eingeführt ( DNS, RNA, Replikation ). Da ich zu wenig Basiswissen hatte, fiel es mir anfangs schwer zu folgen.
 
14.11.2000
 
Zu Beginn wurde die Handhabung des Workbooks, sowie diverse andere formelle Sachverhalte von Herrn Seeger erläutert. Danach wiederholte Frau Lämmle gemeinsam mit uns den erlernten Stoff der letzten Sitzung und führte die wissenschaftlichen Grundlagen weiter ( Translation ).
 
 
20.11.2000
 
Heute haben Anna und ich uns nach der Schule getroffen, um mit der bereits begonnenen Recherche im Internet fortzufahren. Dazu diente uns der „Internet Guide für Schüler“ ( Autoren: Günter W. Kienitz und Bettina Grabis / Verlag: Moses. / Stand: September 2000 ).Leider wurden wir weder unter der Rubrik Ethik noch unter Biologie fündig.
Danach nahmen wir die Suchmaschine Fireball und Altavista in Anspruch und hatten Erfolg.
-         Weshalb Menschen nicht Menschen klonen sollen ( DIE ZEIT , Ulrich Greiner ,
16.01.1998 / http://www.tu-bs.de/institute/didaktikbio/Ethik2.htm )
Differenzierte Auseinandersetzung mit dem oben schon genannten Thema, jedoch zu kurz.
-         Sprengkraft der Gene ( Politeia 185 / Politik, W.M. /
http://lev2000.de/politeia/185/politik3.htm )
Sinnvolle Aufteilung in kleine Unterthemen, weiter zu empfehlen.
-         Gentechnik-ethische Gesichtspunkte ( ARGE Schöpfungsverantwortung Wien
http://ourworld.compuserve.com/Homepages/Hanns_M/gen_eth.htm
Ebenfalls Unterteilung der Themen, objektiv geschrieben.
 
 
21.11.2000
Heute hatten wir die Möglichkeit Einzelgespräche mit Herrn Seeger und Frau Lämmle zu führen.
Folgende Fragen haben sich in meiner Gruppe ergeben:
  1.  
     
    Ist es möglich die Endpräsentation zusammen zu machen?
  2.  
     
    Wäre es sinnvoll bzw. passend Literatur in die Präsentation miteinzubeziehen (z.B. Schöne Neue Welt von A. Huxley)?
  3.  
     
    Worauf wird bei der Bewertung des Workbooks primär Wert gelegt: Gehalt oder Gestaltung?
  4.  
     
    Ist es utopisch bei der Endpräsentation einen kurzen Film miteinzubeziehen     ( mit Autoritäten aus beispielsweise folgenden Gebieten: Medizin, Biologie, Pharmazie, Theologie )?
 
Die Fragen konnten geklärt werden und wir haben uns vorgenommen den ersten sowie den letzten Punkt auf jeden Fall zu verwirklichen.
 
 
28.11.2000
 
Seminarkurs entfällt, aufgrund der Studienberatung für die Oberstufe in Freiburg.
 
 
01.12.2000
 
Heute waren Anna und ich in der Stadtbibliothek in Freiburg und haben uns auf Anraten in den Einzelgesprächen, unter anderem auch aktuellen Bezug aus der Literatur zu nehmen, umgesehen. Wir wurden fündig: „Die Tyrannei der Gene –Wie die Gentechnik unser Denken verändert“ von Werner Bartens ( Verlag: Blessing / erste Auflage 1999 ).
Sehr interessant finde ich die Tatsache, dass der Schriftsteller ein Medizin- als auch ein Geschichts- und Germanistikstudium absolviert hat. Seit 1997 lebt er als freier Wissenschaftsjournalist in Freiburg. Unser Ziel wäre Kontakt herzustellen und eventuell ein persönliches Treffen zu arrangieren.
 
 
05.12.2000
 
Statt der üblichen Sitzung folgte heute der Partnerkurs aus Grenzach-Wyhlen unserer Einladung. Nachdem jeder einzelne bzw. jede Gruppe das jeweilige Thema kurz vorgestellt und präsentiert hatte unterhielten wir uns bei Kaffee und Kuchen und ließen auf diese Weise den Nachmittag ausklingen.
 
Eindruck: Die Themen des Partnerkurses waren präziser formuliert und insgesamt mehr eingegrenzt. Anna und ich werden uns in nächster Zeit zusammensetzen und ebenfalls diesen Punkt besprechen, inwieweit es möglich ist unser Themenfeld einzuschränken, was sich bisher eher als Problem herausstellte.
 
 
06.12.2000
 
Exkursion ins Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Freiburg ( Protokoll siehe Anna Fünfgeld ).
09.12.2000
 
Heute haben sich Anna und ich bei mir getroffen und versucht unser Thema einzugrenzen, aber vor allem Schwerpunkte herauszuarbeiten ( siehe Homepage ).
 
 
10.12.2000
 
Nachdem Anna und ich uns das Buch „Die Tyrannei der Gene“ von Werner Bartens erst ausgeliehen haben, beschlossen wir es uns zuzulegen. Heute habe ich damit begonnen es zu lesen.
 
 
12.12.2000
 
Statt der üblichen Sitzung folgte Herr Dr. Volker Pfeifer unserer Einladung und referierte über die ethischen Aspekte der Genetik und führte uns mit Hilfe von Beispielen ( siehe Mitschrift von Vincent und mir ) in die Grundlagen der Ethik ein.
 
 
17.12.2000
 
Anna und ich haben uns heute bei mir getroffen, um ein Schreiben an den Pharmaziekonzern NOVARTIS zu verfassen ( Novartis Pharma GmbH / Roonstr. 25 /
90429 Nürnberg / Tel. 0911-273-12940 / e-mail: martina.bauer@pharma.novartis.com ) zwecks Informationen zum Seminarkursthema.
Außerdem haben wir unser Workbook überarbeitet.
 
 
19.12.2000
 
Heute fand die letzte Sitzung des Seminarkurses in diesem Jahr statt. Wir widmeten uns folgenden Punkten: Resümee über das fast beendete Halbjahr, Bewertung, Verbesserungsvorschläge, sowie die Aushändigung der ersten mündlichen Note.
 
Anschließend nahm sich Herr Seeger Zeit, um Sabine und mir diverse Möglichkeiten im Umgang mit dem Computer zu zeigen ( MS Frontpage ).
 
 
28.12.2000
 
Heute hat sich unsere Gruppe bei Anna in Heitersheim getroffen, da wir die angeforderten Broschüren von Novartis erhalten haben ( „ innovartis – das ärztliche Panorama“ / Ausgabe Dezember 1997, Januar 1998, Januar 1999 ).
Bei Durcharbeitung dieser Hefte mussten wir jedoch feststellen, dass nur wenige Artikel für uns von Nutzen sein könnten ( zu fachbezogen, viele unbekannte Fremdwörter, rare Auswahl an Stellungnahmen zum Aspekt der Ethik in der Medizin )
Allerdings sind wir auf zwei sehr interessante Artikel gestoßen:
-         Ethische Dimensionen neuer Technologien – wo ziehen wir die Grenzen?  Autor: Prof. Michael Rutz, Bonn, Januar 1998, Seite 23-25
-         Medizinische Ethik am Beispiel Xenotransplantation
Autor: Prof. Dr. med.Rudolf Pichelmeyr, Hanover, Dezember 1997, Seite 25-
26
 
 
02.01.2001
 
Erneut haben sich Anna und ich uns bei ihr in Heitersheim getroffen. Als erstes versuchten wir Informationen über Werner Bartes zu besorgen ( Buch erst ausgeliehen siehe 01.12.2000, am 10.12.2000 jedoch gekauft ).Nachdem wir in mehreren  Suchmaschinen keinen Erfolg hatten, wurden wir schließlich bei: www.lycos.de fündig ( Kurzbiographie unter: www.ksk-tuebingen.de/fre/bsa/gene50.html ).
Zuvor hatten wir vereinbart uns aus Zeitschriften und Magazinen Artikel zu unserem Thema zu beschaffen. Leider machten wir die Erfahrung primär Texte über die Technik des Klonierens zu entdecken. Unsere Ausbeute beinhaltete lediglich ein Interview mit Regine Kollek, Molekularbiologin, gleichzeitig aber auch Vorsitzende des Ethik – Beirats des Bundesministeriums ( Spiegel 1/2001 ).
Des weiteren starten wir die Kontaktaufnahme zu diversen Personen, welche für unser vorgesehenes Filminterview in Betracht kommen könnten:
-         Pharmaziekonzern AMERSHAN PHARMACIA aus Freiburg
Hier wurden wir mit der für solche Angelegenheiten zuständigen Sachbearbeiterin Frau Reinard verbunden und erhielten de Auftrag uns am nächsten Tag um 9.00 Uhr nochmals telefonisch mit ihr in Verbindung zu setzen
-         Leserservice der Badischen Zeitung angerufen, dort erhielten wir die Durchwahl von Werner Bartens ( 0761 – 4965041 ) sowie die Nummer des BZ – Archivs ( 0761 – 4965127 ), da wir uns nach dem Forscher bzw. der Forschergruppe erkundigen wollten, die das „Haargen“ ausfindig gemacht haben
Uns wurde mitgeteilt, dass diese Stelle jedoch täglich nur von 10-12.00 Uhr besetzt ist
-         Erzbischof Dr. Oskar Saier ( 0761 – 21880 ) war nicht zu erreichen
-         Max – Planck – Institut für Immunbiologie ( 0761 – 51080 ): Anrufbeantworter
 
 
03.01.2001
Heute habe ich mich nochmals wie am Vortag vereinbart bei der BZ ( Archiv ) gemeldet und auf unsere Anfrage Antwort bekommen. Die Namen der beiden Forscher lauten: Thomas Böhm und Thomas Schlake ( Max – Planck – Institut ).
Bei Amershan Pharmacia wurde ich enttäuscht: Aus zeitlichen Gründen besteht wider Erwarten keine Möglichkeit uns einen Mitarbeiter für ein kurzes Interview zur Verfügung zu stellen.
Nach Absprache mit Anna kam ich  zu dem Entschluss einem anderen Pharmakonzern zu kontaktieren ( Gödecke ).
 
  Fragen und Kommentare an Tina Hellige  © 2000-2013 Faust-Gymnasium Staufen,  letztes update 18.09. 2013